Allgemeines
In den letzten Jahren hat sich die Firma Schleich, als einer der gefragtesten Hersteller für Modellfiguren, im Einzelhandel etabliert. Denkt man an Schleich oder an das charakteristische, eingekreiste, rote S, werden auch viele Eltern zustimmen, wenn man von 3 ausschlaggebenden Argumenten spricht:
Handbemalung, Naturtreue und Modelltreue. Zusammengefasst ist das eine unglaubliche Liebe zum Detail, die in jeder einzelnen Figur des Konzerns wiederzufinden ist. Die breitgefächerte Produktpalette reicht von bekannten Comicfiguren bis hin zu märchenhaften Feenwelten. Schleich schafft es mit Kreativität und Qualität immer noch marktführend zu sein.
Unternehmensgeschichte
Als Friedrich Schleich im Jahre 1935 seine erste Firma gründete, beschäftigte er sich damit, Kunststoffteile auszuliefern. Nur 15 Jahre später, 1950, wurde die Firma erstmals bekannt als Schleich-Figuren. Von da an verlief alles sehr schnell. 1960 konzentrierte sich das Unternehmen auf die Herstellung von Lizenzfiguren. Am bekanntesten sind wohl bis heute die Comicreihen, die Friedrich Schleich bis 1976 herstellte, so zum Beispiel die Schlümpfe, Snoopy oder die Biene Maja. Schon damals war die Detailgenauigkeit auffallend. 1976 verkaufte Schleich schließlich seine Firma. Als das Unternehmen im Jahre 1986 Konkurs anmelden musste, übernahmen 4 Gesellschafter das Lebenswerk Schleichs.
Schleich heute
Schleich ist Eigentum des Privatinvestors HG-Capital. Nicht nur durch die Expansion mit der HG-Capital, sondern auch durch die hervorragende Qualität der Produkte, hat sich Schleich sicher am Markt etabliert.
Heute beschäftigt der Konzern allein in Deutschland 250 Mitarbeiter, weitere Standorte befinden sich in Großbritanien, Frankreich und Kanada. Verschiedenen Quellen zufolge beträgt der jährliche Umsatz der Firma ca. 100 Millionen Euro. Seit 2003 entwickelt sich die Produktpalette stets weiter und Schleich hat es geschafft, im berühmten New Yorker Fao Schwarz Laden, an der Fifth Avenue, verkaufen zu können. Auch nordamerikanische Konzerne wie Toys R us, wollten nicht auf den deutschen Verkaufsschlager verzichten. |