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Ski-Helme
Tipps & Ratschläge rund um Ski-Helme •Informationen zum Skihelm oder SnowboardhelmSkihelme sollen Skifahrer und Snowboarder vor schweren Kopfverletzungen schützen. Damit der Helm dem Träger optimalen Komfort und Sicherheit bietet, muss das Modell nicht nur gut aussehen, sondern auch möglichst richtig passen. Dafür ist eine vernünftige Auswahl und eine gründliche Anprobe des Skihelms unerlässlich. Beim Skihelm werden zwei Modellarten unterschieden. Zum einen gibt es die Produkte der Klasse A, wobei es sich um Vollschalen-Helme handelt, die auch die Schläfen und die Ohren bedecken. Sie schützen bei einem Unfall den Kopf besonders gut, weshalb sie vor allem von Rennfahrern und Kindern auf der Piste getragen werden sollten. Allerdings ist das Hören bei diesen Modellen leicht eingeschränkt. Bei erwachsenen Freizeitfahrern sind die Halbschalen-Modelle der Klasse B deshalb beliebter. Sie sind leichter, besser belüftet und schränken die Geräuschkulisse nicht so sehr ein. Allerdings ist der Kopf bei ihnen auch nicht ganz so gut geschützt wie bei den Vollschalen-Modellen. Vor dem Kauf sollte man darauf achten, dass der Helm gut sitzt und über einen hohen Tragekomfort verfügt. Er darf nicht zu weit und nicht zu eng sein, was man folgendermaßen überprüfen kann: Wenn man den Skihelm aufsetzt, ohne den Kinnriemen zu schließen, das Kinn auf die Brust legt und dann den Kopf schüttelt, sollte das Produkt weder verrutschen noch wackeln oder herunterfallen. Damit der Helm auf Dauer nicht zu schwer wird, sollte der Käufer auf ein möglichst leichtes Modell zurückgreifen. Außerdem ist eine gute Belüftung wichtig. Das Innenfutter sollte sich herausnehmen lassen, damit man es von Zeit zu Zeit waschen kann. Bei der Auswahl ist außerdem zu Bedenken, dass Skihelm und Skibrille zueinander passen müssen. Da manche Modelle nicht miteinander getragen werden können, sollte man beide Produkte vor dem Kauf unbedingt zusammen ausprobieren. Das Design kann für die Sicherheit des Trägers ebenfalls entscheidend sein: Bei dem Helm kann eine auffällige Farbe dafür sorgen, dass der Träger auf der Piste gut gesehen wird. Deshalb ist ein buntes Modell besser zur Unfallvermeidung geeignet als ein dezent gefärbtes Produkt. Der Kinnriemen des Skihelmes verdient besondere Beachtung. Es gibt Modelle mit Schnapp- und mit Rasterverschluss. Jedes Produkt sollte sich mit Handschuhen öffnen lassen und muss unbedingt über einen Sicherheitsmechanismus verfügen, der dafür sorgt, dass der Verschluss automatisch aufgeht, wenn der Träger irgendwo hängenbleibt. Der Kinnriemen sollte mindestens 15 Millimeter breit und fest mit dem Helm verbunden sein. Damit er nicht auf der Haut scheuert, muss er außerdem über eine Polsterung verfügen oder relativ weich sein. Kommt es zu einem Unfall, kann eine doppelte Schale als Stoßdämpfer dienen. Eine verständliche Gebrauchsanweisung ist wichtig, damit man den Helm richtig aufzieht und alle Sicherheitshinweise versteht. Das Wunschmodell sollte zudem auch über das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit verfügen, damit gewährleistet wird, dass grundlegende Schutzbestimmungen bei der Herstellung des Produktes eingehalten wurden. Hilfreich ist es schließlich noch, die Testberichte von Verbrauchermagazinen und Fachzeitschriften wie Konsument, Alpin oder ADAC Motorwelt zu lesen und dabei auf Hinweise zur Qualität der verschiedenen Skihelme zu achten. |
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