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TFT Monitore
Tipps & Ratschläge rund um TFT Monitore •Kaufberatung TFT–MonitorEin moderner TFT–Monitor punktet durch flimmerfreie Bilder, einen geringen Stromverbrauch und eine platzsparende Bauweise, weshalb er den alten Röhrenmonitor auf dem Schreibtisch längst verdrängt hat. Allerdings gibt es auch bei den Flachbildschirmen Unterschiede, die man vor dem Kauf kennen sollte. Technische VoraussetzungenTFT–Bildschirme sind LCD–Monitore (Liquid Crystal Displays), die die Bilder mit Hilfe von Flüssigkristallen erzeugen. Die Farbe der Bildpunkte wird durch die Ausrichtung der Kristalle beeinflusst, während Licht durch das Display geschickt wird. Bei einigen Modellen kommen inzwischen LEDs (Light Emitting Diodes) als Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz und ersetzen die herkömmlichen Leuchtstoffröhren. So wird der Kontrast des Bildes verstärkt. Zunehmend kommen auch 3D–Monitore in den Handel, die bei Gamern für ein noch realistischeres Spielerlebnis sorgen sollen. Die Technologie erfordert allerdings bislang das Tragen einer speziellen 3D–Brille sowie die Verwendung einer geeigneten 3D–Grafikkarte. Größe und FormatDen TFT–Monitor gibt es in verschiedensten Größen mit Diagonalen von 15 bis 30 Zoll. Viele Nutzer setzen für den Privatgebrauch auf 19 Zoll–Bildschirme, während in den Büros immer mehr 22–Zöller zu finden sind. Wer sich einen neuen TFT-Monitor anschaffen möchte, sollte überlegen, welches Format der Flachbildschirm haben soll. So mancher TFT-Monitor präsentiert die Darstellung noch im althergebrachten 4:3–Format, immer mehr Produkte werden dagegen mit dem Breitbildformat 16:10 angeboten. Die optimale BildqualitätFür die Bildqualität beim TFT-Monitor sind mehrere Faktoren ausschlaggebend. Zum einen sollte der Kontrastwert des Bildschirms möglichst hoch liegen. Dieser Wert gibt an, wie groß der Unterschied zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Punkt auf dem Flachbildschirm ist. Zum anderen ist die maximale Helligkeit beim TFT-Monitor entscheidend. Diese wird in cd/m² (Candela pro Quadratmeter) angegeben und sollte ebenfalls möglichst hoch liegen. Allerdings ist auch eine gleichmäßige Ausleuchtung für die Qualität des Bildes wichtig. Ob der ausgewählte Flachbildschirm diese Anforderung erfüllt, kann eine gründlicher Test vor dem Kauf zeigen. Für PC–Spieler ist eine niedrige Reaktionszeit bei einem TFT-Monitor besonders wichtig, damit es im entscheidenden Moment nicht zu Verzögerungen und unscharfen Bildern kommt. Wer dagegen öfter einmal zu zweit vor dem Flachbildschirm sitzt oder mit mehreren Geräten gleichzeitig arbeitet, der sollte besonders darauf achten, dass hohe Blickwinkel–Werte erreicht werden. Wichtige AnschlussmöglichkeitenDamit das TFT–Display flexibel einsetzbar ist, sollten möglichst viele unterschiedliche Schnittstellen vorhanden sein. Eine HDMI–Schnittstelle erleichtert die Übertragung von hochauflösenden Bildern vom Blu–ray–Player, HD–Camcorder oder der Spielekonsole. Für die Bildbearbeitung am TFT-Monitor sollte zumindest ein HDCP–fähiger DVI–Anschluss vorhanden sein, um die Bilder vom PC in möglichst guter Qualität übertragen zu können. Ein günstiger Flachbildschirm hat häufig nur einen analogen VGA–Anschluss mit an Bord. Für reine Büroanwendungen oder gelegentliches Surfen im Internet ist dieser Anschluss auch völlig ausreichend. Im höheren Preissegment bietet der TFT–Monitor häufig einen integrierten USB–Hub. Das kann nützlich sein, wenn der Flachbildschirm nicht direkt neben dem Rechner steht. Auch eingebaute Webcams oder Kartenleser sind in diesem Segment zu finden. Zusätzliche KaufkriterienDer Stromverbrauch des Gerätes sollte möglichst niedrig ausfallen. Manche Hersteller statten ihren TFT-Monitor inzwischen mit Bewegungssensoren aus, die feststellen, ob ein User vor dem Bildschirm sitzt. Ansonsten wird die Hintergrundbeleuchtung automatisch abgestellt, um Strom zu sparen. Damit der Flachbildschirm optimal auf den Nutzer eingestellt werden kann, sollte zudem die Höhe verstellbar sein. Außerdem ist zu kontrollieren, ob Lautsprecher mit an Bord sind. Ansonsten müssen zusätzliche PC–Boxen gekauft werden. Fazit: Ein guter TFT–Monitor ist derzeit schon für günstiges Geld zu haben. Für Nutzer, die den Flachbildschirm vor allem im Büro nutzen wollen, ist eine größere Bildschirmdiagonale zu empfehlen. Dafür kann bei den Anschlussmöglichkeiten gespart werden. Für professionelle Bildbearbeitung und ambitioniertes Spielen muss dagegen etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden. In diesem Fall ist auch darauf zu achten, dass neben einem hochwertigen TFT-Monitor eine gute Grafikkarte für den Computer angeschafft wird. |
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